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Das Jahr in Kürze

Zahlen & Fakten

Die Deutsche Vermögensberatung blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurück, in dem sie bei den wichtigsten Erfolgskennzahlen und in den meisten Geschäftsbereichen neue Bestmarken in der fast 50 Jahre andauernden Unternehmensgeschichte erzielen konnte. 

Dies unterstreicht: Die Menschen haben auch weiterhin starkes Interesse an der Vermögensbildung, der Vorsorge sowie der Risikoabsicherung und wollen dazu vor Ort, persönlich und umfassend beraten und betreut werden. Die Perspektiven für den Beruf des Vermögensberaters mit seiner Allfinanzberatung sind damit besser denn je.

 

In anspruchsvollem Umfeld mit neuen Bestmarken

Die Rahmenbedingungen im Jahr 2023 waren mehr als anspruchsvoll. Zu den bestehenden geopolitischen Herausforderungen aus dem Ukrainekonflikt kamen weitere aus den Entwicklungen im Nahen Osten hinzu. Wichtige Bereiche der deutschen Wirtschaft stehen deshalb unter Druck oder sie befinden sich im Umbruch. Und vor allem im ersten Halbjahr bekamen die Unternehmen und die privaten Haushalte die Auswirkungen der bereits im Vorjahr aufgekommenen starken Infla­tion deutlich zu spüren. Unsere Vermögensberaterinnen und Vermögensberater und deren Tätigkeit waren in diesem Umfeld mehr denn je gefragt.

Wie groß bei alledem die Nachfrage nach Beratung und Unterstützung ist, zeigt die Tatsache, dass sich allein im Jahr 2023 über 1.700 Menschen für die Aufnahme einer Tätigkeit als selbstständige Vermögensberaterin oder als selbstständiger Vermögensberater entschieden haben. Ebenso eindrucksvoll: Unsere Vermögensberaterinnen und Vermögensberater konnten im Durchschnitt an jedem Arbeitstag rund 14.000 Verträge neu abschließen, ein neuer Rekordwert.

Die Umsatzerlöse hat das Unternehmen in diesem Umfeld mit mehr als 2,3 Milliarden Euro auf einen neuen Rekordwert gesteigert, der sogar um 3,0 Prozent über dem des bisherigen Rekordjahres 2021 lag. Der Jahresüberschuss (271,9 Millionen Euro) stand dem in nichts nach und erreichte damit ebenfalls eine neue Bestmarke. All dies unterstreicht: Die Deutsche Vermögensberatung befindet sich gemeinsam mit ihren Vermögensberatern auf einem langfristigen Wachstums- und Erfolgspfad, der sich auch in einem mit Blick auf die Rahmenbedingungen schwierigen Jahr fortgesetzt hat.

Allfinanz und Deutsche Vermögensberatung

Leistungsorientiert, menschlich und stark – das sind die Werte, die die Kultur des Unternehmens und seiner Berufsgemeinschaft ausmachen, nach denen zusammengearbeitet wird und an denen sich jeder Vermögensberater orientiert. Die Deutsche Vermögensberatung ist durch und durch ein Familienunternehmen, und jede Vermögensberaterin und jeder Vermögensberater gehört dazu, wie selbstverständlich auch diejenigen, die für ihre Tochterunternehmen der Allfinanz oder die in Österreich und in der Schweiz arbeiten. Auch sie haben zu den Erfolgen des Jahres 2023 beigetragen. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei: Unsere Vermögensberater lassen ihre Berufskollegen vorbehaltlos an ihren Erfolgsrezepten teilhaben. Der Erfolg des Einzelnen wird so zum Erfolg des anderen und in der Summe zum Erfolg des gesamten Unternehmens.

Die Rente ist sicher – dank Vermögensberatung

„Die Rente ist sicher“ – jeder weiß, dass das so nicht stimmt, wenn man sich nur auf seine gesetzliche Rente verlässt. Denn die liegt bei nur 48 Prozent des letzten Einkommens – für fast alle zu wenig, um allein davon im Alter zu leben. Und die Prognosen sind eher düster, denn schon bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Es ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben unserer Vermögensberaterinnen und Vermögensberater, ihren Kunden schon früh Wege zu einer auskömmlichen und sicheren Rente aufzuzeigen. Sei es durch private Rentenversicherungen, durch betriebliche Altersvorsorge oder durch die Nutzung staatlicher Förderung.

Wie wichtig dieses Thema den Bürgerinnen und Bürgern ist, zeigen die Ergebnisse: In der Lebensversicherung hat die Deutsche Vermögensberatung ihren Bestand (Versicherungssumme ohne Berufsunfähigkeitsversicherung) um 2,6 Prozent auf nunmehr 183,9 Milliarden Euro (Vorjahr 179,2 Milliarden Euro) ausgebaut. Das Neugeschäft lag mit 17,4 Milliarden Euro deutlich um 5,4 Prozent über dem des Vorjahres. Ein wichtiger Baustein war dabei die Basisrente, von der allein 41.115 Verträge neu abgeschlossen werden konnten und von deren Steuervorteilen die betroffenen Kundinnen und Kunden nunmehr über Jahrzehnte profitieren werden.

Gesund mit privater Krankenversicherung

Die Menschen werden älter, und damit rücken Themen wie Gesundheit und Pflege mehr und mehr in den Fokus, auch weil die sozialen Sicherungssysteme nicht alles leisten können. Vermögensberater sind hier die ersten Ansprechpartner, wenn es um einen Wechsel oder um Ergänzungsbau­steine in der Krankenversicherung oder um eine Aufstockung der gesetzlichen Pflegeversicherung geht. Zunehmend entdecken aber auch die Unternehmen die Chancen, ihrer Belegschaft mit einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung etwas Gutes zu tun. In diesem Bereich konnten wir im Jahr 2023 die Anzahl neu abgeschlossener Kollektivverträge verdreifachen. Neue Rekordergebnisse haben wir aber auch in den anderen Bereichen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung erzielt. So erhöhte sich hier der Bestand unseres Unternehmens im Jahr 2023 um 6,4 Prozent auf jetzt 1.664,2 Millionen Euro Jahressollbetrag. Das Neugeschäft lag mit 86,2 Millionen Euro deutlich (40,8 Prozent) über dem des Vorjahres (58,3 Millionen Euro).

Immer sicher unterwegs

Die Menschen sind vielen Risiken ausgesetzt. Passiert etwas, kann es sehr teuer werden. Zum Beispiel im Haftpflichtfall, bei einem Einbruch, bei Diebstahl, bei Feuer oder bei Sturmschaden. Oder bei Unfällen, die zu Verletzungen oder im schlimmsten Fall zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen. Man kann jedes einzelne dieser Risiken gesondert absichern. Besser ist es aber, eine Vermögenssicherungspolice (VSP) abzuschließen, die es nur bei Vermögensberatern gibt und die eine Rundumdeckung für die Risiken des Alltags bietet. Über eine Million Verträge haben die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater des Unternehmens davon bereits vermittelt. Den Bestand des Unternehmens an Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen konnte das Unternehmen so im Jahr 2023 um 6,2 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro ausbauen. Das Neugeschäft lag mit 434,1 Millionen Euro erkennbar (5,8 Prozent) über dem des Vorjahres (410,2 Millionen Euro).

Ratierlich und mit Aktienfonds – so wächst Vermögen

Ging es um die Geldanlage, dominierte im Jahr 2023 ein Thema: die inflationsbedingt deutlich und schnell gestiegenen Zinsen. Mehr oder weniger „von heute auf morgen“ waren plötzlich Festgelder wieder attraktiv. Die Börsen waren hingegen volatil, konnten zum Jahresende aber bei den meisten wichtigen Indizes dennoch erfreuliche Steigerungen verzeichnen. Es ist naheliegend, dass in einem derart in Bewegung geratenen Markt unsere Vermögensberater stark gefragt waren, wenn es um die Geldanlage ging. Denn viele Kunden wollten bestehende Anlagen auf den Prüfstand stellen und bei Neuanlagen war guter Rat wertvoller denn je.

In diesem für den „normalen“ Anleger kaum einschätzbaren Umfeld konnten wir bei Fest- und Termingeldern mit Neuanlagen in Höhe von 351 Millionen Euro ein Rekordergebnis erzielen. Der Investmentbestand (Direktgeschäft und Zuflüsse aus fondsgebundenen Lebensversicherungen) erhöhte sich um 10,4 Prozent zweistellig von 33,8 auf nunmehr 37,4 Milliarden Euro. Im Neugeschäft (nur Direktanlage) konnten wir in einem volatilen Markt mit 2,9 Milliarden Euro ein sehr gutes Ergebnis erzielen, das nur ganz knapp hinter dem des Vorjahres zurückblieb (3,0 Milliarden Euro). 

Goldene Zeiten für das Bausparen

War das Jahr 2022 schon ein Jahr des Bausparens, so kann das Jahr 2023 als bislang einmalig bezeichnet werden. Denn der im Jahr 2022 einsetzende, durch die Zinswende bedingte Boom hat sich im Jahr 2023 fortgesetzt. Dies war in erster Linie darauf zurückzuführen, dass wir unseren Kundinnen und Kunden mit den Tarifen unseres Partners Deutsche Bausparkasse Badenia für zukünftige Finanzierungen einen Zinssatz zusagen konnten, der weiterhin deutlich unterhalb der aktuellen Marktzinsen für die Baufinanzierungsangebote der Banken liegt. Dies zeigt: Viele warten mit dem Erwerb einer Immobilie ab und nutzen die Zeit, um Eigenkapital zu bilden und später von sehr günstigen Finanzierungskonditionen zu profitieren. In diesem Umfeld konnte das Unternehmen das Neugeschäft nochmals um herausragende 23,1 Prozent auf eine neue Rekordmarke in Höhe von 4,5 Milliarden Euro steigern (Vorjahr 3,7 Milliarden Euro). Der Bestand hat um 9,6 Prozent von 26,2 auf 28,7 Milliarden Euro zugelegt.

Was des einen Freud, ist oft des anderen Leid. Denn mit den schnell und stark steigenden Zinsen stellten viele ein Immobilienkauf- oder Bauvorhaben zurück. Entsprechend sind der Immobilienmarkt und die Baubranche nahezu eingebrochen. Dies zeigte sich auch in unseren Ergebnissen bei der Vermittlung von Baufinanzierungen, die im Neugeschäft, korrespondierend mit dem Markt, mit 2,0 Milliarden Euro deutlich rückläufig (minus 46,2 Prozent) waren. Wir sind aber zuversichtlich, dass mit wieder sinkenden Zinsen dieses Geschäft wegen der zurückgestellten Kauf- und Bauentscheidungen stark anziehen wird.

Vermögensberatung beinhaltet immer auch, auf das Zahlungsverhalten des Kunden einzugehen. Keine Finanzierungsform ist mit durchschnittlich 10,8 Prozent Zins teurer als die Überziehung des Kontos. Und mit einer sorgfältigen Auswertung der monatlichen Ausgaben lassen sich gerade in Zeiten höherer Inflation schnell „Kostenfresser“ identifizieren. Vermögensberater bieten ihren Kunden deshalb auch eine Beratung zu ihren Finanzen mit den entsprechenden Produkten, allen voran einem Girokonto der Deutschen Bank mit Sonderkonditionen und günstigen Privat- bzw. Konsumentenkrediten, mit denen sich durch Umschuldung viel Geld einsparen lässt. 450 Millionen Euro Kreditvolumen konnten so im Jahr 2023 vermittelt werden. Und mehr als 60.000 Kunden haben sich für das „Zinskonto Plus“ der Deutschen Bank entschieden.

Gold ist Inflationsschutz und Krisenwährung

Gold glänzt – allein deshalb fasziniert es die Menschen und man trägt es als Schmuck oder verschenkt Münzen. Das Edelmetall gilt aber auch als krisen- und inflationsfest und wird deshalb bei der Geldanlage gerne beigemischt. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig und in dieser Breite nirgendwo anders aus einer Hand zu bekommen als bei den Vermögensberatern: sei es in Form von physischem Gold, als Sparplan oder Einmalanlage oder sogar als Möglichkeit der Altersvorsorge, eingebunden in private Lebens- und Rentenversicherungen. Ergänzt wurde das Angebot in 2022 zusätzlich um einen neuen exklusiven Silbersparplan. So konnten unsere Vermögensberaterinnen und Vermögensberater im Direktgeschäft insgesamt bereits 7,6 Tonnen Gold und über 41 Tonnen physisches Silber vermitteln. 

Vermögensberatung auch für Unternehmer und Selbständige

Vermögensberatung beschränkt sich nicht auf Privatkunden. Viele kleinere und mittlere Unternehmen des Mittelstands und Selbstständige benötigen auf der kaufmännischen Seite ihres Unternehmens Beratung, um kein Geld liegen zu lassen oder sich gar unnötig hohen Risiken auszusetzen. Auch die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Krankenversicherung sind für viele interessant, um Mitarbeiter an das eigene Unternehmen zu binden. Im gewerblichen Versicherungsgeschäft konnte die Deutsche Vermögensberatung so ihr Geschäft weiter ausbauen. Der Bestand legte um 9,4 Prozent auf 346 Millionen Euro zu. Besonders interessant und in dieser Form auf dem Markt woanders nicht zu finden ist das Dienstleistungsangebot der Deutschen Verrechnungsstelle, das Vermögensberater ihren gewerblichen Kunden exklusiv vermitteln können. Es geht dabei um das Rechnungs- und Forderungsmanagement sowie die Finanzierung betrieblicher Investitionen. Die Nachfrage nach diesen Leistungen und entsprechender Beratung wächst kontinuierlich. Das Gesamtvolumen vermittelter Verträge lag 2023 bereits bei über 400 Millionen Euro. 

Exportschlager Vermögensberatung

Vermögensberatung ist Beratung von Mensch zu Mensch, also „local business“, und immer eng eingebunden in die sozialen Sicherungssysteme, die sich von Land zu Land stark unterscheiden. Es ist deshalb im Regelfall erforderlich, Vermögensberatung nicht grenzüberschreitend zu betreiben, sondern mit Vermögensberaterinnen und Vermögensberatern vor Ort zu agieren, die das Land, die Gewohnheiten und die Rahmenbedingungen aus eigener Erfahrung gut kennen. Aber auch hier gilt: Die Bürgerinnen und Bürger benötigen Beratung, da die Materie komplex ist. Diese Beratung branchenübergreifend aus einer Hand bieten zu können, ist dabei immer ein Vorteil.

Dies zeigt sich an den Erfolgen unserer Tochterunternehmen, der Deutschen Vermögensberatung in Österreich und der Schweiz, die wir dort mit der Deutschen Vermögensberatung Bank AG mit Sitz in Wien und der Schweizer Vermögensberatung in Zürich erzielen. Auch die bislang auf die Vermittlung von Krankenversicherungen spezialisierte Global Sana AG (Schweiz), an der sich die Deutsche Vermögensberatung mehrheitlich beteiligt hat, konnte ihre Erfolge ausbauen.